Was nährt den Neid?

  • Immer wieder die Angst zu kurz zu kommen.
  • Die Befürchtung andere könnten mehr bekommen.
  • Das Gefühl, jene die etwas bekommen, könnten es zu Unrecht erhalten.
  • Wer etwas braucht, ist bestimmt ein:e Schwindler:in
  • Besser selber alles behalten.
  • Auf den eigenen Vorteil bedacht sein.
  • Alles fest zusammenhalten.
  • Beobachten, überwachten, denunzieren.
  • Es könnte ja kriminelle Energie im Spiel sein.
  • Geiz ist geil.
  • Die anderen sollen doch.
  • Was, wenn jemand etwas bekommt und damit macht was er will.

Ich wünsche uns den Mut offen zu sein. Grosszügig.
Wir könnten uns ja daran freuen, dass es anderen gut oder sogar besser geht.
Auch dass es anderen gut geht, mit unserer Hilfe.
Hilfe macht Teilhabe möglich.

Grosszügigkeit öffnet auch Türen. Ausgrenzung beginnt mit Neid.

3 Gedanken zu “Was nährt den Neid?

  1. Was geht mir da als Erstes durch den Kopf…….. ? Wenn ich diese schlechten Gedanken zulasse und auslebe, müssen sie sich erfüllen. Das ist ein Naturgesetz. Das hat mir schon meine Mutter beigebracht. Ich bin die Autorin meiner Lebensgeschichte. Es gehört zur meiner täglichen Gewohnheit, wie das Zähneputzen, mir dieses immer wieder ins Bewustsein zu rufen.

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  2. Neid muss man sich verdienen, Mitleid bekommt man geschenkt!

    Ich unterscheide zwischen Neid und Missgunst. Ersterer hat mit meinem Mangeldenken zu tun. Mir fehlt etwas, was der andere hat. Er kann mich anspornen und Wachstumsenergie freisetzen.
    Missgunst geht gegen die Person und nicht um die Sache. Da werde ich als Person abgewertet. Der Missgünstige stellt sich durch Verachtung hierarchisch höher.
    Neidisch zu sein sehe ich nicht so negativ. Gleichwohl finde ich Vergleichen, und das tut Neid, falsch.
    Wir sind alle ok auf unsere individuelle Art.
    Missgunst is

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  3. Sehr wertvolle Gedanken. Was mich immer interessiert, sind die Hintergründe. Aus meinem eigenen Prozess weiss ich, dass Neid aus einem Mangelgefühl entsteht – es ist nicht genug für mich da, niemand sieht meine Bedürfnisse etc. Diese Mangelgefühle entstehen in der Kindheit und sind uns später in seltenen Fällen bewusst; wir reagieren dann einfach auf Auslöser von aussen, z.B. der/die hat dies und ich will es auch oder gönne es ihr/ihm nicht etc. Deshalb ist es aus meiner Erfahrung sehr hilfreich, für sich selbst Bewusstsein zu schaffen. Z.B. kann ich das nächste Mal, wenn ich realisiere, dass ich neidisch bin, mich fragen, was fühle ich tiefer in mir für einen Mangel. Und dann Verantwortung für dieses Gefühl übernehmen – es ist mein Gefühl und hat nichts mit aussen zu tun. usw. Dann habe ich eine ganz andere Basis, mich für Grosszügigkeit zu entscheiden oder für Freude an dem, was andere haben.

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